Tapas Denia  Kartoffelsalat

Kartoffelsalat

Kartoffelsalat

Zubereitung für Eilige und Wärmeempfindliche

Wenn's eilt ist und wer sich nicht gerne die Finger verbrennt, kann die Kartoffeln im rohen, geschälten und kalten Zustand, bereits in Scheiben schneiden und sie in einem Sud aus Bouillon mit etwas Olivenöl und Schnittlauch (auch getrockneten) garen. Abschöpfen, erkalten lassen - et voilà - fertig zur weiteren Verarbeitung.

Süddeutscher Kartoffelsalat

In Süddeutschland ist es üblich, den geschnittenen Kartoffeln einen heißen Sud aus Fleischbrühe, Essig und Öl zuzusetzen sowie kleingehackte Zwiebeln unterzumischen. Gelegentlich werden kleine Speckbrocken, Salat-Gurkenschnipsel oder Scheiben und andere Zutaten z. B. Petersilie, Schnittlauch aber auch Feldsalat hinzugefügt.

Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer, auch Kümmel ist beliebt.

Norddeutscher Kartoffelsalat

Weiter nördlich gibt man Zucker an die Salate: Die geschnittenen mittelfesten Pellkartoffeln kommen heiß in eine kalte Mischung aus 3 Teilen Kräuteressig und 1 Teil Wasser zusammen mit einer sehr fein gehackten Zwiebel, etwas Pfeffer, Zucker und Öl. Nach dem Abkühlen gibt man kurz vor dem Servieren etwas Mayonnaise hinzu.

Teilweise werden anstelle von Mayonnaise heiße, ausgelassene Speckwürfel hinzugegeben.

Westdeutscher Kartoffelsalat

In Westdeutschland wird der Kartoffelsalat mit Mayonnaise angemacht. Dabei kann die Mayonnaise mit Essig, Öl und auch Milch verdünnt werden. Verschiedene Senfsorten (Scharfer, Süßer, Honigsenf) bei der Zubereitung der Mayonnaise ergeben interessante rheinische Varianten. Hinzu kommen gehackte Essiggurke, Apfel, Zwiebel, auch grüne Erbsen und Tomatenstückchen. Als Garnierung können Petersilienzweige und gekochte Eier verwendet werden.

Im Sommer macht eine in dünne Scheiben geschnittene Salatgurke den Kartoffelsalat schön frisch und leicht.

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